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Trucha a la navarra — gebräunte Forelle mit Serranoschinkenfüllung
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Quelle: https://recipheon.com/de/rezepte/hauptgerichte/trucha-a-la-navarra-gebraeunte-forelle-mit-serranoschinkenfuellung
Über dieses Rezept
Trucha a la navarra ist gebratene Forelle aus Navarra mit dünner Mehlkruste und einer Füllung aus Serranoschinken. Das zarte Fischfleisch steht im Kontrast zum salzigen Geschmack des gereiften Schinkens, der beim Braten im Inneren warm wird. Diese einfache Variante kommt ohne separate Sauce und ohne dicke Panade aus: Eine dünne Mehlschicht, Olivenöl und etwas Salz außen genügen. Gut getrocknete Haut bräunt in der Pfanne, während mäßige Hitze das Fleisch an der Mittelgräte schonend durchgaren lässt. Die zwei kleinen Forellen werden einzeln gebraten, damit sie in eine gewöhnliche große Pfanne passen und sich leichter wenden lassen. Die erste wartet kurz ohne Abdeckung im warmen Ofen, bis die zweite fertig ist; zwei Portionen brauchen etwa 45 Minuten.
Zutaten
Fisch mit Schinken
2 ganze rohe Regenbogenforellen mit jeweils etwa 300 g, zusammen etwa 600 g nach dem Ausnehmen und Entfernen von Schuppen und Kiemen, mit Kopf, Haut und Mittelgräte; Köpfe und Gräten gehören nicht zum essbaren Teil der Portion
50 g dünn geschnittener Serranoschinken ohne harte Schwarte, mit sichtbarem Fett
30 g Weizenmehl zum dünnen Mehlieren; verwirf nicht verwendetes Mehl
60 ml Olivenöl: jeweils 30 ml zum Braten einer Forelle; serviere das in der Pfanne verbleibende Öl nicht mit
1 g Salz zum Bestreuen der Außenseiten der Fische
Zubereitung
Verwende geputzte Forellen, die flach und ohne Biegen in eine große Pfanne mit etwa 30–32 cm Durchmesser passen. Tupfe sie außen und in der Bauchhöhle gründlich mit Küchenpapier trocken. Heize den Backofen auf 80°C Ober-/Unterhitze vor und stelle einen ofenfesten Teller für die erste gebratene Forelle hinein. Brate in zwei Durchgängen jeweils eine Forelle.
Verteile den Schinken gleichmäßig auf die Fische und lege ihn in die Bauchhöhlen; falte die Scheiben so, dass sie hineinpassen. Schließe die Bäuche und stecke jede Forelle mit einem oder zwei Holzzahnstochern zu. Verteile die gesamte Salzmenge (1 g) auf den Außenseiten; salze innen nicht nach, da der Schinken salzig ist. Bewahre die zweite Forelle bis zum Braten im Kühlschrank auf. Gib das Mehl auf einen großen Teller und wende die erste Forelle unmittelbar vor dem Braten dünn darin; klopfe überschüssiges Mehl ab.
Erhitze 30 ml Olivenöl bei mittlerer Hitze in der Pfanne, bis es leicht schimmert, aber nicht raucht. Lege die erste Forelle vorsichtig hinein und brate sie etwa 5–6 Minuten ohne Verschieben, bis die Unterseite gebräunt ist und sich leicht von der Pfanne löst. Wende sie mit einem breiten Pfannenwender und brate die zweite Seite etwa 4–6 Minuten. Halte ein ruhiges Brutzeln aufrecht; reduziere die Hitze, falls das Mehl zu schnell dunkel wird. Das Fleisch an der dicksten Stelle neben der Mittelgräte soll undurchsichtig sein und sich leicht in Lamellen teilen; brate bei Bedarf weitere 1–2 Minuten.
Lege die erste Forelle auf den warmen Teller im Ofen und halte sie ohne Abdeckung warm, während die zweite brät, etwa 10–15 Minuten. Gieße Öl und lose Krümel vorsichtig aus der Pfanne in ein hitzefestes Gefäß; gieße sie nicht über den Fisch. Gib die übrigen 30 ml Olivenöl in die Pfanne. Nimm die zweite Forelle aus dem Kühlschrank, wende sie dünn im Mehl, klopfe den Überschuss ab und brate sie genauso: etwa 5–6 Minuten auf der ersten und etwa 4–6 Minuten auf der zweiten Seite, bei Bedarf 1–2 Minuten länger. Verwirf ungenutztes Mehl und entsorge das verbliebene Öl nach dem Abkühlen.
Nimm die erste Forelle aus dem Ofen. Entferne alle Zahnstocher aus beiden Forellen und serviere sie sofort, pro Person eine Forelle mit ihrem gesamten Schinkenanteil. Trenne beim Essen Fleisch und Haut von Kopf, Mittelgräte und übrigen Gräten; verwirf diese Teile.
Geschätzte Nährwerte
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