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Faworki – knusprige polnische Teigschleifen
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Quelle: https://recipheon.com/de/rezepte/desserts/faworki-knusprige-polnische-teigschleifen
Über dieses Rezept
Faworki sind leicht, knusprig und voller feiner Bläschen; eine dünne Schicht Puderzucker süßt ihre goldene Oberfläche dezent. Knete den Teig aus Eigelb und saurer Sahne zunächst, falte ihn anschließend mehrmals und schlage ihn mit dem Nudelholz. Sehr dünn ausgerollt ergibt er zartes, luftiges Gebäck. Durch die Ruhezeit lässt er sich ausrollen, ohne zurückzufedern, und wenig Mehl zum Bestäuben verhindert trockenen Teig und trübes Öl. Ziehe die Streifen durch den mittleren Einschnitt und frittiere sie kurz in kleinen Portionen, bis sie hellgolden sind. Bestäube sie erst nach dem Abkühlen mit Puderzucker. Die Zutaten ergeben etwa hundert bis hundertzwanzig Faworki; die genaue Zahl hängt von der Teigdicke und den Maßen der Streifen ab.
Zutaten
Teig, Frittieren und Servieren
270 g trockenes, gewöhnliches Weizenmehl ohne zugesetzte Backtriebmittel, aufgeteilt: 250 g für den Teig und 20 g zum leichten Bestäuben; lose, ungenutzte Mehlreste vom Bestäuben werden entsorgt
4 rohe Eigelb aus Eiern der Größe M, etwa 60 g essbarer Anteil ohne Schalen; das abgetrennte Eiweiß wird in diesem Rezept nicht verwendet
100 g saure Sahne aus Kuhmilch mit 18 % Fett
60 g Puderzucker, aufgeteilt: 10 g für den Teig und 50 g zum Bestäuben der gesamten servierten Menge
2 g feines Salz
1,5 l Rapsöl als Frittierbad; das übrige Öl wird nicht serviert, die von den Faworki aufgenommene Menge wird nicht gemessen
Zubereitung
Stelle eine Schüssel, ein Nudelholz, ein Messer, zwei große Tabletts, einen schweren Topf mit etwa 5 l Fassungsvermögen und 24 cm Durchmesser, einen Schaumlöffel, ein Kuchengitter und ein Sieb bereit. Vermische 250 g Mehl, vier Eigelb, die gesamten 100 g saure Sahne, 10 g Puderzucker und 2 g Salz. Knete etwa 5 Minuten, bis ein kompakter, glatter Teig entsteht; füge alle Krümel zur gesamten Teigmenge. Lege das übrige Eiweiß für eine andere Verwendung beiseite und halte die 20 g Mehl zum Bestäuben getrennt bereit.
Lege den Teig auf eine saubere Arbeitsfläche, drücke ihn flach und schlage mit dem Nudelholz darauf. Falte ihn dann zur Hälfte, drehe ihn und wiederhole den Vorgang. Arbeite so etwa 10 Minuten und schlage kräftig, aber ohne den Teig zu zerreißen. Er soll elastisch werden; im Anschnitt können sich kleine Bläschen zeigen. Gib kein Wasser und kein weiteres Mehl hinzu.
Forme eine Kugel, lege sie in die Schüssel und decke diese dicht ab, damit die Oberfläche nicht austrocknet. Lass den Teig etwa 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen. Danach soll er sich leichter dehnen lassen und beim Ausrollen nicht mehr so stark zurückziehen.
Teile den Teig in vier Portionen und lass drei davon abgedeckt. Verwende von den abgewogenen 20 g Mehl nur kleine Mengen, um Arbeitsfläche, Nudelholz und Tabletts leicht zu bestäuben. Rolle die erste Portion zu einer etwa 1 mm dünnen Platte aus: Die Arbeitsfläche soll leicht durch den Teig schimmern; die Mitte darf nicht dick und undurchsichtig bleiben. Schneide und forme jede Platte sofort nach dem nächsten Schritt, bevor du die nächste Portion ausrollst; gib kein Mehl über die abgewogene Reserve hinaus hinzu.
Schneide jede Platte in etwa 3 cm breite und 10–12 cm lange Streifen mit einem etwa 3 cm langen Einschnitt in der Mitte, der nicht bis zu den Enden reicht. Ziehe ein Ende durch den Einschnitt und dehne den Streifen leicht zu einer lockeren Schleife, ohne die Mitte fest zusammenzudrücken. Lege die Stücke auf leicht bestäubte Tabletts und decke sie ab, damit sie nicht austrocknen. Sammle die Teigreste, füge sie einmal zusammen und rolle sie ebenfalls sehr dünn aus; frittiere die letzten unregelmäßigen Stücke zusammen mit dem Gebäck. Verwende den gesamten Teig für etwa 100–120 Stück und entsorge das lose Mehl, das auf Arbeitsfläche und Tabletts übrig bleibt.
Gieße nach dem Formen die gesamten 1,5 l Öl in den trockenen Topf; die Ölschicht ist etwa 3 cm tief und bleibt deutlich unter der halben Topfhöhe. Erhitze es bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten auf 170–180°C. Ein kleines unregelmäßiges Stück des vorbereiteten Teigs soll aufschwimmen und sofort ruhig brutzeln, ohne rasch dunkel zu werden; frittiere es und behalte es zum Servieren. Wird es schnell braun, reduziere die Hitze und warte, bevor du die nächste Portion frittierst.
Gib vorsichtig jeweils acht Faworki ins Öl, ohne sie übereinanderzulegen; die letzte Portion darf kleiner sein. Frittiere sie etwa 30–45 Sekunden auf einer Seite, wende sie und frittiere die andere Seite ebenso lange, also insgesamt etwa 1–1,5 Minuten pro Portion, bis sie hellgolden sind und viele kleine Bläschen zeigen. Hebe sie mit dem Schaumlöffel heraus, lass das Öl über dem Topf abtropfen und lege sie auf das Gitter. Lass den ersten Faworek kurz abkühlen und brich ihn durch: Im Inneren soll er trocken und knusprig sein, ohne einen gummiartigen rohen Teigstreifen. Frittiere bei Bedarf auch die durchgebrochenen Stücke weiter und verlängere die Frittierzeit der übrigen, ohne die Oberfläche zu verbrennen. Für die gesamte Menge brauchst du etwa 13–15 aufeinanderfolgende Frittierrunden, mit etwa 30–60 Sekunden dazwischen, damit das Öl wieder auf Temperatur kommt.
Lass die Faworki auf dem Gitter abkühlen, ohne sie zusammenzudrängen oder abzudecken, damit sie knusprig bleiben. Die letzte Portion kühlt etwa 15 Minuten ab, während die früheren Portionen während des weiteren Frittierens abkühlen. Serviere das übrige Öl nicht; entsorge es nach dem vollständigen Abkühlen sachgerecht und gieße es nicht in den Abfluss.
Lege die abgekühlten Faworki auf die Tabletts und verteile die gesamten übrigen 50 g Puderzucker durch ein Sieb auf die ganze Menge. Serviere auch die unregelmäßigen Stücke und das durchgebrochene Probestück, sofern es vollständig durchgegart ist. Teile das Gebäck in zehn Portionen mit jeweils etwa 10–12 Stück und gib auch den auf das Tablett gefallenen Zucker mit dazu.
Geschätzte Nährwerte
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