
KI-generiert
Waldmooskuchen mit Sahnecreme und Granatapfel
Melde dich an oder erstelle ein kostenloses Konto, um Rezepte zu speichern.
Quelle: https://recipheon.com/de/rezepte/desserts/waldmooskuchen-mit-sahnecreme-und-granatapfel
Über dieses Rezept
Waldmooskuchen verbindet saftigen grünen Spinatkuchen mit Sahnecreme, feinen Kuchenkrümeln und Granatapfelkernen. Trockne den frischen Babyspinat sehr gründlich und püriere ihn sorgfältig mit dem Öl, damit die Krume gleichmäßig gefärbt ist und keine Blattstücke enthält. Der Kuchen wird in einer Springform mit 24 cm Durchmesser gebacken und erst nach dem vollständigen Auskühlen in zwei Böden geteilt. Die Krümel für die Oberfläche stammen von der abgeschnittenen Oberseite desselben Kuchens. Kalte Sahne und Mascarpone ergeben eine stabile Creme ohne Gelatine: Der Großteil kommt zwischen die Böden, eine dünne Schicht auf der Oberseite hält die Krümel fest. Plane für Zubereitung, Auskühlen und abschließendes Kühlen etwa sechs Stunden ein. Teile den fertigen Kuchen in zwölf Portionen.
Zutaten
Spinatkuchen
250 g roher frischer Babyspinat, nach dem Waschen und sehr gründlichen Trocknen gewogen
4 rohe Eier Größe M, etwa 200 g essbarer Anteil ohne Schalen, zimmerwarm
170 g feiner weißer Zucker
150 ml raffiniertes Sonnenblumenöl, aufgeteilt: 100 ml für den Spinat und 50 ml für die Eiermasse
250 g trockenes feines Weizenmehl zum Kuchenbacken, Typ 450, ohne Backtriebmittel
10 g Backpulver
Creme und Garnitur
500 ml ungesüßte Schlagsahne aus Kuhmilch mit 36% Fett, sehr kalt
250 g Mascarpone, sehr kalt
60 g Puderzucker
100 g frische essbare Granatapfelkerne, ohne Schalen und weiße Häutchen, trocken getupft
Zubereitung
Heize den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vor. Lege den Boden und die Seiten einer Springform mit 24 cm Durchmesser mit Backpapier aus, ohne die Form einzufetten. Wasche den Spinat, trockne die Blätter in einer Salatschleuder oder mit Küchentüchern sehr gründlich und wiege 250 g ab; die Eier sollten zimmerwarm sein, Sahne und Mascarpone bleiben im Kühlschrank.
Gib 100 ml Öl und einen Teil des Spinats in ein hohes Gefäß. Püriere alles mit dem Stabmixer und gib die übrigen Blätter nach und nach dazu, bis eine glatte grüne Masse ohne sichtbare Spinatstücke entsteht. Gib kein Wasser hinzu: Das Öl und die Feuchtigkeit in den Blättern reichen zum Pürieren aus.
Schlage die ganzen Eier mit dem feinen Zucker in einer großen Schüssel etwa 6–8 Minuten auf, bis die Masse hell und dick ist und deutlich an Volumen gewonnen hat. Die von den Rührbesen herabfließende Masse sollte kurz eine Spur auf der Oberfläche hinterlassen. Verringere die Geschwindigkeit und gieße die übrigen 50 ml Öl in einem dünnen Strahl dazu; rühre nur kurz, bis alles verbunden ist.
Gib die Spinatmasse zu den aufgeschlagenen Eiern und vermenge beides vorsichtig mit einem Schneebesen. Mische das Mehl mit dem Backpulver, siebe es in zwei Portionen in die Schüssel und hebe es mit einem Teigschaber von unten nach oben unter, bis kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist. Fülle den gleichmäßigen, recht dickflüssigen Teig in die vorbereitete Form und streiche die Oberfläche glatt; verwende nach der Mehlzugabe keinen Mixer, damit die Krume nicht unnötig kompakt wird.
Stelle die Springform auf die mittlere Schiene und backe den Kuchen bei 170°C Ober-/Unterhitze etwa 50–60 Minuten. Öffne die Ofentür während der ersten 40 Minuten nicht. Der Kuchen sollte aufgegangen und oben leicht gebräunt sein und auf sanften Druck elastisch nachgeben; an einem in die Mitte gesteckten Holzstäbchen dürfen keine rohen Teigspuren haften. Falls doch, backe ihn einige Minuten weiter und prüfe erneut.
Lass den Kuchen nach dem Herausnehmen etwa 15 Minuten in der Form stehen. Löse anschließend den Springformring, entferne das Backpapier vorsichtig und setze den Kuchen auf ein Kuchengitter, damit er auch von unten auskühlt. Plane für das gesamte Auskühlen etwa 2 Stunden ab dem Herausnehmen aus dem Ofen ein; schneide und fülle ihn erst, wenn er auch in der Mitte vollständig abgekühlt ist.
Schneide mit einem langen Sägemesser die dünne, leicht gewölbte Oberseite des Kuchens ab, um ihn zu begradigen. Entferne von diesem Stück nur die trockene gebräunte Kruste und zerbrösle das grüne Innere mit den Fingern zu feinen Krümeln. Schneide den übrigen Kuchen waagerecht in zwei möglichst gleichmäßige Böden und stütze den oberen dabei mit einem breiten Pfannenwender oder einem flachen Teller.
Gib den sehr kalten Mascarpone in eine große Schüssel, gieße die sehr kalte Sahne dazu und siebe den Puderzucker hinein. Beginne auf niedriger Stufe und erhöhe auf mittlere Geschwindigkeit, sobald die Zutaten verbunden sind. Schlage die Creme, bis sie dick ist, die Spuren der Rührbesen behält und auf dem Teigschaber ihre Form hält. Stoppe den Mixer sofort, sobald diese Konsistenz erreicht ist; weiteres Schlagen kann die Creme körnig machen.
Lege den unteren Boden auf eine flache Tortenplatte und verstreiche etwa drei Viertel der Creme gleichmäßig bis zum Rand darauf. Lege den zweiten Boden auf, drücke ihn leicht an und bestreiche die Oberseite dünn mit der übrigen Creme; lass die Seiten frei. Bestreue die Oberfläche mit den grünen Kuchenkrümeln und drücke sie vorsichtig in die Creme, bevor du die trocken getupften Granatapfelkerne gleichmäßig darauf verteilst.
Stelle den Kuchen für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank, damit die Creme fest wird und sich die Schichten gut verbinden. Decke ihn mit einer Tortenhaube oder einem hohen Behälter ab, der die Garnitur nicht berührt. Bewahre ihn bis zum Servieren im Kühlschrank auf und schneide ihn mit einem scharfen Messer in zwölf Portionen; wische die Klinge zwischen den Schnitten ab.
Geschätzte Nährwerte
Dieses Rezept bewerten
0 Bewertungen
Kommentare