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Irisches Sodabrot mit Buttermilch
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Quelle: https://recipheon.com/de/rezepte/fruehstueck/irisches-sodabrot-mit-buttermilch
Über dieses Rezept
Irisches Sodabrot mit Buttermilch hat eine goldene Kruste und eine weiche, feinporige Krume. Es geht durch Natron und die Säure der Buttermilch auf und kommt deshalb direkt nach dem Vermischen der Zutaten in den Ofen. Vermische den Teig nur kurz und forme daraus ohne Kneten einen flachen runden Laib. Der tiefe Kreuzschnitt lässt das Brot beim Backen frei aufgehen und hilft, die Mitte durchzubacken. Mit den angegebenen Zutaten erhältst du einen Laib für 12 Scheiben. Lass ihn vor dem Schneiden unbedingt vollständig auf einem Gitter auskühlen; einschließlich dieser Wartezeit dauert die Zubereitung etwa 3 Stunden.
Zutaten
Ein Laib für 12 Scheiben
510 g helles Weizenmehl ohne zugesetzte Backtriebmittel, aufgeteilt: 500 g für den Teig und 10 g zum Bemehlen und Bestäuben
400 ml naturbelassene, fermentierte Buttermilch
5 g Natron
8 g feines Salz
Zubereitung
Heize den Backofen auf 230°C Ober-/Unterhitze vor, mit dem Rost auf der mittleren Schiene. Belege ein Backblech mit Backpapier und lasse es auf der Arbeitsfläche stehen. Stelle von der gesamten Mehlmenge 10 g zum Bemehlen und Bestäuben beiseite und gib die übrigen 500 g in eine große Schüssel. Stelle ein Kuchengitter bereit, auf dem du das Brot später vollständig auskühlen lässt.
Gib Natron und Salz zu den 500 g Mehl in der Schüssel. Vermische alles gründlich mit einem Schneebesen oder Löffel, damit sich das Natron gleichmäßig im gesamten Mehl verteilt, ohne feste Klümpchen. Rühre die Buttermilch vor dem Abmessen kurz um.
Prüfe, ob der Ofen vollständig vorgeheizt ist, bevor du die feuchten und trockenen Zutaten zusammenfügst. Gieße die gesamte Buttermilch zum Mehl und verrühre alles mit einem Löffel etwa 1–2 Minuten, nur bis sich die Zutaten verbunden haben und keine trockenen Mehlnester mehr vorhanden sind. Der Teig soll weich, leicht klebrig und unregelmäßig sein, sich aber zu einer Masse zusammenfügen lassen. Knete ihn nicht und versuche nicht, ihn durch langes Rühren glatt zu bekommen, sonst kann das Brot hart werden.
Bemehle die Arbeitsfläche leicht mit einem Teil des beiseitegestellten Mehls und gib den Teig darauf. Forme ihn mit bemehlten Händen kurz zu einem runden Laib von etwa 20 cm Durchmesser und etwa 4 cm Höhe und lege ihn auf das vorbereitete Blech. Bestäube die Oberfläche mit dem restlichen Mehl und schneide mit einem scharfen Messer zwei sich kreuzende Schnitte von Rand zu Rand etwa 3 cm tief ein; schneide den Boden des Laibs nicht durch. Beginne sofort mit dem Backen.
Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen und backe das Brot 15 Minuten bei 230°C, reduziere dann die Temperatur auf 200°C und backe es noch etwa 25–30 Minuten. Die Kruste soll deutlich golden sein und die Einschnitte sollen weit geöffnet sein. Ein durch den Einschnitt in die Mitte des Laibs gestecktes Holzstäbchen soll ohne klebrigen rohen Teig herauskommen; ein paar trockene Krümel sind in Ordnung. Falls die Mitte noch weiterbacken muss, backe das Brot noch etwa 5–10 Minuten und decke die Oberfläche locker mit Alufolie ab, wenn sie bereits kräftig gebräunt ist.
Nimm das Brot vom Blech und lege es ohne Abdeckung auf ein Gitter, damit der Dampf auch von unten frei entweichen kann. Lass es etwa 2 Stunden auskühlen, bis der Laib vollständig kalt ist; falls er noch warm ist, warte länger. Schneide es erst nach dem vollständigen Auskühlen mit einem Brotmesser mit Wellenschliff in 12 Scheiben, damit die weiche Krume beim Schneiden nicht zusammengedrückt wird.
Geschätzte Nährwerte
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