
KI-generiert
Judd mat Gaardebounen — Räuchernacken mit dicken Bohnen in cremiger Bohnenkrautsauce
Melde dich an oder erstelle ein kostenloses Konto, um Rezepte zu speichern.
Quelle: https://recipheon.com/de/rezepte/hauptgerichte/judd-mat-gaardebounen-raeuchernacken-mit-dicken-bohnen-in-cremiger-bohnenkrautsauce
Über dieses Rezept
Judd mat Gaardebounen ist geräucherter Schweinenacken aus Luxemburg mit dicken Bohnen in cremiger Bohnenkrautsauce. Diese Variante verwendet rohes, gepökeltes und geräuchertes Fleisch, das zum Garen bestimmt ist. Kurzes Vorkochen und ein Wasserwechsel mildern den Salzgeschmack; anschließend sorgt sanftes Köcheln für zarte, saftige Scheiben. Die Sauce mit Buttermehlschwitze verbindet etwas Fleischbrühe mit Weißwein und Sahne; Sommer-Bohnenkraut gibt ihr das typische Kräuteraroma. Kleine tiefgekühlte dicke Bohnen werden separat gegart und dann mit ihren zarten Häutchen in der Sauce erwärmt. Die Mengen ergeben vier Portionen Fleisch und Bohnen samt der ganzen Sauce. Plane etwa 3 Stunden und 25 Minuten ein und verlängere das Garen, falls der Nacken noch zäh ist.
Zutaten
Schweinenacken und Brühe
1000 g roher, gepökelter und geräucherter Schweinenacken nach Judd-Art, ohne Knochen und Haut, am Stück; zum Garen bestimmt, kein gegarter Aufschnitt, laut Etikett ohne langes Einweichen zuzubereiten
2 l Wasser zum Vorkochen, 2 l frisches Wasser zum Garen und bis zu 300 ml heißes Wasser als Reserve; nur 300 ml der zweiten Brühe kommen in die Sauce
100 g rohe Möhre, nach dem Schälen gewogen
100 g weiße und hellgrüne Lauchteile, nach dem Putzen und Waschen gewogen
100 g rohe Zwiebel, nach dem Schälen gewogen
1 getrocknetes Lorbeerblatt
2 ganze Gewürznelken
Dicke Bohnen in Bohnenkrautsauce
600 g kleine tiefgekühlte dicke Bohnen, junge aus den Hülsen gelöste Kerne mit zarten essbaren Häutchen; vor dem Garen gewogen, ohne Auftauen
1,5 l Wasser zum Garen der Bohnen, nach dem Garen abgegossen
30 g ungesalzene Butter
25 g Weizenmehl für den allgemeinen Gebrauch, Type 450 oder 500
100 ml trockener Weißwein
100 g Sahne mit 30% Fett
1 g getrocknete Sommer-Bohnenkrautblättchen
0,5 g gemahlener schwarzer Pfeffer
bis zu 2 g Salz zum abschließenden Würzen nach Bedarf
Zubereitung
Stelle einen eher schmalen Topf mit etwa 5 l Fassungsvermögen und etwa 20–22 cm Durchmesser sowie einem Deckel bereit. Nimm das Fleisch aus der Verpackung, lege es in den Topf und gieße die ersten 2 l kaltes Wasser an; im gewählten Topf sollte es das Stück bedecken. Bringe es zum Kochen und lass es ohne Deckel etwa 10 Minuten sanft köcheln. Hebe den Nacken mit einer Zange heraus, gieße das gesamte erste Wasser vorsichtig weg und spüle den Belag aus dem Topf; dieses Wasser wird nicht für die Sauce verwendet.
Schneide Möhre, Lauch und Zwiebel in große Stücke. Lege den Nacken zurück in den Topf, gib Gemüse, Lorbeerblatt und Nelken dazu und gieße dann die frischen 2 l kaltes Wasser an. Bringe alles zum sanften Köcheln, lege den Deckel auf und gare es bei kleiner Hitze etwa 2 Stunden, bis das Fleisch auch an der dicksten Stelle vollständig gegart und weich ist. Wende das Stück nach der Hälfte der Zeit behutsam; sinkt der Flüssigkeitsstand, gieße aus der abgemessenen Heißwasserreserve nach, insgesamt bis zu 300 ml, damit das Fleisch bedeckt bleibt. Gare unter dem Deckel sanft weiter, falls der Nacken der Gabel noch Widerstand entgegensetzt.
Bringe gegen Ende der Fleischgarzeit in einem separaten Topf 1,5 l Wasser ohne Salzzugabe zum Kochen. Gib die gesamten tiefgekühlten dicken Bohnen hinein, warte, bis das Wasser wieder kocht, und gare sie etwa 6–10 Minuten sanft, bis Kerne und zarte Häutchen weich sind. Verlängere das Garen bis zur vollständigen Weichheit, wenn die Packung eine längere Zeit angibt oder die Kerne noch hart sind. Gieße das gesamte Wasser weg; entferne die essbaren Häutchen nicht.
Lege den gegarten, weichen Nacken auf einen sauberen Servierteller und decke ihn während der Saucenzubereitung locker ab. Miss durch ein Sieb 300 ml der heißen zweiten Brühe in einen Krug ab; das ist Flüssigkeit vom Fleischgaren und keine zusätzliche Portion Brühe. Verwirf die übrige Brühe, das Gemüse, das Lorbeerblatt und beide Nelken. Halte die abgetropften Bohnen zugedeckt, bis du sie mit der Sauce verbindest.
Lass die gesamte Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer bis kleiner Hitze schmelzen. Gib das Mehl dazu und rühre etwa 2–3 Minuten mit dem Schneebesen, bis die Mehlschwitze leicht goldgelb ist. Gieße unter kräftigem Rühren nach und nach den gesamten Weißwein dazu und koche alles etwa 1–2 Minuten; gib anschließend die abgemessenen 300 ml Brühe genauso dazu. Bringe es zum sanften Köcheln und gare es unter Rühren etwa 5 Minuten, bis die Sauce glatt ist, leicht andickt und den Löffel zu überziehen beginnt.
Verringere die Hitze, gieße die gesamte Sahne dazu und füge Bohnenkraut und Pfeffer hinzu. Gib alle gegarten Bohnen samt Häutchen hinein und rühre vorsichtig um. Erwärme alles etwa 3–5 Minuten bei sehr sanftem Köcheln, bis Bohnen und Sauce heiß sind; die Sauce soll cremig und flüssig bleiben. Schmecke ab und gib erst dann nach Bedarf bis zu 2 g Salz hinzu, da die Brühe vom gepökelten Fleisch bereits salzig ist.
Schneide den Nacken quer zur Faser in etwa 1 cm dicke Scheiben. Verteile das gesamte Fleisch und alle Bohnen samt Sauce auf vier Portionen und serviere alles warm. Nimm die Abdeckung erst unmittelbar vor dem Aufschneiden vom Fleisch, damit es während der Saucenzubereitung weniger auskühlt.
Geschätzte Nährwerte
Dieses Rezept bewerten
0 Bewertungen
Kommentare