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Sauerkraut mit gelben Erbsen zu Heiligabend
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Quelle: https://recipheon.com/de/rezepte/hauptgerichte/sauerkraut-mit-gelben-erbsen-zu-heiligabend
Über dieses Rezept
Sauerkraut mit Erbsen zu Heiligabend verbindet die deutliche Säure des fermentierten Kohls mit milden, cremigen gelben Erbsen und der Süße sanft gebratener Zwiebeln. Dieses einfache polnische Festtagsgericht wird hier mit Rapsöl zubereitet, ohne Fleisch und Milchprodukte. Erbsen und Kohl garen getrennt: Der saure Saft soll nicht zu den Hülsenfrüchten kommen, bevor sie vollständig weich sind. Teilweises Zerdrücken der gekochten Erbsen bindet das Gericht ohne Mehl oder Mehlschwitze; angenehme Erbsenstücke und sichtbare Kohlstreifen bleiben erhalten. Lorbeer und Piment geben ein dezentes Aroma, während die Zwiebel eine an Butter erinnernde Süße beiträgt, obwohl ausschließlich Öl verwendet wird. Die Mengen ergeben acht Beilagenportionen für die Festtafel. Serviere das Gericht nach kurzer Ruhe oder bereite es am Vortag zu, kühle es rasch ab und stelle es in den Kühlschrank. Beim Aufwärmen verbinden sich die Aromen gut; die dicke Konsistenz lässt sich mit etwas Wasser leicht anpassen.
Zutaten
Separat gekochte Erbsen
250 g getrocknete gelbe halbierte Schälerbsen, keine ganzen ungeschälten Erbsen
750 g Wasser zum Erbsenkochen, etwa 750 ml, sowie bei Bedarf wenig zusätzliches kochendes Wasser
2 g Salz für die gekochten Erbsen, etwa 1/3 gestrichener Teelöffel
Sauerkraut und Zwiebeln
800 g natürlich fermentiertes Weißkohlsauerkraut nach kurzem Abtropfen im Sieb, ohne Spülen oder kräftiges Ausdrücken; meist werden etwa 900–1000 g Produkt mit Saft benötigt
250 g Wasser zum Schmoren des Sauerkrauts, etwa 250 ml
200 g geschälte Zwiebeln, etwa 2 mittelgroße Stück
40 g Rapsöl zum Braten, abgewogen
2 getrocknete Lorbeerblätter, nach dem Kochen entfernen
4 Pimentkörner, nach dem Kochen entfernen
0,5 g gemahlener schwarzer Pfeffer, etwa 1/4 TL
Zubereitung
Miss 250 g getrocknete gelbe halbierte Schälerbsen ab. Verlese sie, entferne mögliche kleine Fremdkörper und spüle sie gründlich in einem Sieb unter kühlem Wasser ab. Bei dieser Variante müssen sie nicht über Nacht eingeweicht werden. Ersetze die Hälften nicht durch ganze ungeschälte Erbsen, die anders vorbereitet und länger gekocht werden müssen. Bereite einen separaten Topf mit dickem Boden und mindestens 2 l Fassungsvermögen vor.
Gib die Erbsen in den Topf, füge 750 g frisches Wasser hinzu und koche auf. Reduziere die Hitze, schöpfe überschüssigen Schaum ab und gare bei leicht geöffnetem Deckel etwa 45–60 Minuten vollständig weich. Rühre gelegentlich, gegen Ende häufiger, und gieße nur dann wenig kochendes Wasser nach, wenn die Erbsen ansetzen oder Flüssigkeit fehlt. Die Hälften sollen unter einem Löffel leicht zerfallen, ohne harten Kern. Gib 2 g Salz hinzu und zerdrücke etwa ein Drittel der Erbsen an der Topfwand. Bewahre alle Erbsen und die übrige dicke Flüssigkeit auf; gieße nichts ab.
Lass während des Erbsenkochens das Sauerkraut kurz im Sieb abtropfen, ohne es zu spülen oder kräftig auszudrücken. Wiege 800 g so vorbereitetes Sauerkraut ab und schneide lange Streifen kürzer. Gib es in einen zweiten Topf und füge 250 g Wasser, 2 Lorbeerblätter und 4 Pimentkörner hinzu. Schmore zugedeckt bei kleiner Hitze etwa 40–50 Minuten unter Rühren, bis der Kohl weich ist, aber seine Streifen behält. Trocknet der Topfboden aus, gieße etwas Wasser nach. Gieße die Schmorflüssigkeit nicht ab. Entferne zum Schluss die Blätter und sämtliche Pimentkörner.
Schäle die Zwiebeln und wiege nach dem Entfernen von Schalen und harten Enden 200 g ab. Hacke sie fein. Erhitze die gesamten abgewogenen 40 g Rapsöl in einer Pfanne, gib die Zwiebeln hinzu und brate sie bei mittlerer bis kleiner Hitze etwa 10–12 Minuten unter häufigem Rühren. Sie sollen weich und hellgolden werden, ohne dunkle oder bittere verbrannte Stellen. Füge weder Butter noch Mehl oder Zucker hinzu. Gib alle Zwiebeln samt Öl zum weichen Sauerkraut und streife die Pfanne mit einem Spatel aus.
Prüfe, dass die Erbsen keine harten Kerne mehr haben; gib sie erst dann mit der gesamten aufbewahrten Flüssigkeit zum Sauerkraut mit Zwiebeln. Füge 0,5 g schwarzen Pfeffer hinzu und vermische alles vorsichtig. Koche gemeinsam bei kleiner Hitze etwa 10–15 Minuten und rühre häufig vom Boden her. Das Gericht soll dick und saftig sein, wobei die cremigen Erbsen die Kohlstreifen umhüllen. Ist es zu flüssig, erhitze es ohne Deckel; ist es zu fest, gib heißes Wasser in Portionen von 1–2 EL hinzu. Binde nicht mit Mehl und gieße keinen abgegossenen rohen Sauerkrautsaft hinzu.
Nimm den Topf vom Herd und lass ihn etwa 10–15 Minuten zugedeckt stehen. Verteile das gesamte Gericht auf acht Beilagenportionen und serviere warm, ohne zusätzlichen Streudekor oder Verzierung. Bei Zubereitung am Vortag fülle es in flache Behälter, lass es kurz abkühlen und stelle es in den Kühlschrank, statt den Topf über Nacht auf der Arbeitsplatte zu lassen. Bewahre es bis zu 3 Tage auf. Erwärme die benötigte Menge bei kleiner Hitze mit etwas Wasser unter Rühren, bis sie überall heiß ist. Du kannst Portionen 2 Monate einfrieren und im Kühlschrank auftauen lassen.
Geschätzte Nährwerte
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