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Lihapiirakka — finnische frittierte Hefeteigtaschen mit Fleisch und Reis
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Quelle: https://recipheon.com/de/rezepte/snacks/lihapiirakka-finnische-frittierte-hefeteigtaschen-mit-fleisch-und-reis
Über dieses Rezept
Lihapiirakka sind finnische Taschen aus lockerem Hefeteig, frittiert mit einer Füllung aus Fleisch und Reis. Unter der gebräunten Kruste liegen weicher Teig und fein zerkleinertes Rinderhack mit Zwiebeln und gekochtem Reis. Die Füllung wird vorher zubereitet und abgekühlt, damit sie sich leicht in dünn ausgerollte Teigkreise einschließen lässt. Zweimaliges Gehen macht die Taschen locker; sorgfältig verschlossene Ränder halten die Füllung beim Frittieren im Inneren. Diese Variante wird pur serviert, ohne zusätzliche Saucen und Einlagen. Die Zutaten ergeben zwölf große Taschen, also sechs Portionen mit jeweils zwei Stück. Plane für Zubereitung, Gehzeiten und das Frittieren in sechs Durchgängen etwa 3 Stunden ein.
Zutaten
Hefeteig
480 g Weizenmehl: 450 g für den Teig und 30 g zum Bestäuben; verwirf nicht verwendetes Mehl
250 ml Milch mit 3,2% Fett
20 g frische Backhefe
15 g weißer Zucker
1 ganzes Ei Größe M, ohne Schale
30 g ungesalzene Butter mit 82% Fett
6 g Salz
Füllung und Verschließen
300 g rohes Rinderhackfleisch mit etwa 15% Fett
60 g trockener weißer Rundkornreis; verwende den gesamten gekochten Reis
170 ml Wasser: 150 ml zum Reiskochen und 20 ml zum Befeuchten der Ränder; verwirf ungenutztes Wasser zum Verschließen
100 g Zwiebel, Gewicht nach dem Schälen
15 ml raffiniertes Rapsöl für die Füllung
4 g Salz
1 g gemahlener schwarzer Pfeffer
Frittieren
1,5 l raffiniertes Rapsöl zum Frittieren; serviere das verbleibende Öl nicht mit
Zubereitung
Schmilz die Butter und lass sie abkühlen. Erwärme die Milch leicht, sodass sie lauwarm und nicht heiß ist. Bröckle die Hefe hinein, gib den Zucker dazu und verrühre alles. Füge 450 g Mehl, 6 g Salz und das ganze Ei hinzu und beginne zu kneten. Gieße die Butter dazu und knete etwa 8–10 Minuten, bis der Teig glatt, elastisch und weich ist, leicht klebt, sich aber von der Schüsselwand löst. Decke ihn ab und lass ihn an einem warmen Ort etwa 45–60 Minuten gehen, bis sich sein Volumen ungefähr verdoppelt hat.
Gib während der Gehzeit den Reis mit 150 ml Wasser in einen kleinen Topf. Koche ihn auf und gare ihn zugedeckt bei schwacher Hitze etwa 15–18 Minuten, bis die Körner weich sind und das Wasser aufgenommen haben. Falls unten Flüssigkeit bleibt, lass sie kurz ohne Deckel verdampfen. Nimm den Topf vom Herd und lass den Reis 5 Minuten zugedeckt stehen. Gieße den Reis nicht ab; er kommt vollständig in die Füllung.
Bereite das Fleisch gleichzeitig mit dem kochenden Reis zu. Hacke die Zwiebel fein. Erhitze 15 ml Öl in einer Pfanne und brate die Zwiebel etwa 4–5 Minuten weich. Gib das Rinderhack dazu und brate es etwa 8–10 Minuten, wobei du es häufig mit dem Pfannenwender zerteilst; es muss vollständig durchgebraten sein, ohne rohe Klumpen. Würze mit 4 g Salz und dem Pfeffer und lass freie Flüssigkeit verdampfen. Vermische den gesamten Pfanneninhalt samt verbleibendem Fett mit dem gesamten Reis. Verteile die Füllung dünn auf einem großen Teller und lass sie etwa 20–30 Minuten abkühlen, bis sie nicht mehr warm ist; erledige dies während der ersten Gehzeit.
Drücke den aufgegangenen Teig leicht zusammen und teile ihn in 12 gleiche Stücke. Bestäube Arbeitsfläche und Nudelholz leicht mit etwas von den 30 g Mehl zum Bestäuben. Rolle jedes Stück zu einem Kreis von etwa 14 cm Durchmesser und etwa 4–5 mm Dicke aus. Halte wartende Teigstücke und fertige Kreise unter einem leichten Tuch, damit die Ränder nicht austrocknen. Verwende nur wenig Mehl, damit die Ränder nicht dick damit bedeckt sind. Verwirf übriges Mehl zum Bestäuben.
Verteile die gesamte kühle Füllung auf die 12 Kreise, jeweils auf einer Hälfte mit etwa 1,5 cm freiem Rand. Befeuchte die Ränder mit wenig von den bereitgestellten 20 ml Wasser. Klappe die Kreise zusammen, drücke Luft um die Füllung heraus und verschließe die Ränder fest; drücke sie anschließend mit einer Gabel an. Verwirf ungenutztes Wasser. Lege die Taschen einzeln auf Backpapier, decke sie mit einem leichten Tuch ab und lass sie etwa 20 Minuten gehen, bis sie etwas aufgegangen sind.
Gieße gegen Ende der zweiten Gehzeit 1,5 l Öl in einen schweren Topf von etwa 22–24 cm Durchmesser und mindestens 5 l Fassungsvermögen. Die Ölschicht ist etwa 3–4 cm tief. Fülle den Topf nicht über die halbe Höhe. Erhitze das Öl auf etwa 170–180°C. Sobald eine Tasche hineinkommt, soll sie gleichmäßig brutzeln, das Öl darf jedoch nicht rauchen.
Lege vorsichtig jeweils zwei Taschen hinein, mit Platz zum freien Schwimmen; frittiere insgesamt sechs Durchgänge. Frittiere sie etwa 3 Minuten auf der einen und etwa 3 Minuten auf der anderen Seite, bis sie gleichmäßig gebräunt sind. Reguliere die Hitze für ein ruhiges Brutzeln und lass das Öl zwischen den Durchgängen wieder heiß werden. Warte nach dem ersten Durchgang etwa 2 Minuten und schneide eine Tasche auf: Der Teig an der Füllung soll locker und durchgegart sein, ohne rohe, klebrige Schicht. Ist die Mitte noch klebrig, backe die Taschen des ersten Durchgangs einschließlich der aufgeschnittenen Hälften auf einem Blech im auf 160°C vorgeheizten Ofen etwa 8–10 Minuten nach, bis der Teig durchgegart ist. Reduziere dann die Hitze unter dem Öl und frittiere spätere Durchgänge etwas länger; die Gesamtzeit kann sich verlängern. Passt nur eine Tasche in den Topf, frittiere einzeln und rechne mit einer längeren gesamten Frittierzeit.
Hebe die Taschen mit einem Schaumlöffel auf ein Gitter über einem Teller und lass sie etwa 10 Minuten abtropfen und leicht abkühlen. Die Taschen der ersten Durchgänge können ruhen, während du die übrigen frittierst. Serviere zwei Taschen pro Portion mit der gesamten Füllung. Entsorge nach dem Abkühlen das Öl im Topf und unter dem Gitter.
Geschätzte Nährwerte
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